Hans Josef Winkler


Hans Josef Winkler wurde 1965 in Paderborn geboren. 1982 war er Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und Stipendiat der "Internationalen Ferienkurse für Neue Musik" in Darmstadt, wo er in den folgenden Jahren als Pianist und Komponist bei den Hauptarbeitstagungen mitwirkte.

1980 wurde er Jungstudent von Prof. Walter Steffens an der Musikhochschule Detmold, bei dem er nach dem Abitur 1986 das reguläre Studium im Fach Komposition und Musiktheorie aufnahm. Ferner belegte er die Fächer Hörerziehung und Klavier bei Christoph Redel, Günther Herzfeld u. a. Während des Studiums war er als Assistent von Walter Steffens und als Lehrassistent der musikwissenschaftlichen Abteilung der Universität Paderborn tätig. 1991 bis 1993 erwarb er Diplome in Klavier, Musiktheorie und Hörerziehung und legte die Künstlerische Reifeprüfung im Fach Komposition ab.

1993 erhielt er einen Kompositionsauftrag der Franz-Liszt-Gesellschaft Weimar und war in den folgenden Jahren Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. beim "Internationalen Orgelkompositionswettbewerb" der Gesellschaft der Orgelfreunde 1994, beim "Kompositionswettbewerb der Paul-Woitschach-Stiftung" des Deutschen Komponisten-Verbands 1994 und beim "Kompositionswettbewerb der Dritten Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik" 2002.

Von 1992 bis 1999 betreute er einen Lehrauftrag für historischen Tonsatz an der musikwissenschaftlichen Abteilung der Universität Paderborn. Seit 1994 hat Winkler einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Detmold, seit 2005 ebenfalls an der Hochschule für Kirchenmusik Herford.

Winklers Kompositionen wurden inzwischen u. a. beim Tanglewood-Festival (USA), in Osaka (Japan), Santa Fe (USA), beim Kultursommer Bratislava 2003 und in der Berliner Philharmonie aufgeführt.

"Mein gesamtes Schaffen durchzieht die Faszination der Naturtonleiter. Als ich mich vor ca. 14 Jahren zum ersten Mal damit beschäftigt habe, war es eine rein klangliche Anziehung. Vor einigen Jahren habe ich dann eine Art Rückschau betrieben, in der ich festgestellt habe, dass die Naturtonleiter für mehr steht als nur für einen "schönen Klang". Sie ist für mich eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, die Wurzel der Musik und das Abbild des segensreichen Zusammenwirkens der Naturkräfte."


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