
Eckhart Kuper
studierte von 1980 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
Kirchenmusik und Komposition. Anschließend setzte er sein Studium bei Hans van
Nieuwkoop (Konzertfach Orgel) am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam fort; dann,
wiederum in Hannover, bei Lajos Rovatkay (Soloklasse Cembalo, Konzertexamen 1991). Er
ist Lehrbeauftragter für Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und
Theater in Leipzig sowie für Cembalocontinuo (im Rahmen des Studienganges
Kirchenmusik) an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und für Cembalo an
der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Herford. Bis
Sommer 2005 war er außerdem als Orgeldozent an der Hochschule für Künste in Bremen
tätig. An Cembalo und Orgel wie auch an Clavichord und Hammerflügel konzertiert er als
Solist, in Ensembles für Alte Musik (u. a. „La Ricordanza“ und „Leipziger Concert“) und mit
verschiedenen Orchestern (u. a. „L’Arco“). Sein besonderes Interesse gilt den historischen
Tasteninstrumenten, ihrer Spielart und ihren Klangeigenschaften. Er forscht und
experimentiert auf diesem Gebiet vor allem in Bezug auf das Cembalo. Die Ergebnisse
fließen in seine Interpretationen, Improvisationen, Kompositionen und in seinen Unterricht
ein. 1995 war Eckhart Kuper Finalist beim „Internationalen Bach-Orgelwettbewerb“ in
Haarlem, Niederlande. In den letzten Jahren gilt sein Interesse – angeregt u. a. vom
amerikanischen Cembalobauer Keith Hill und auch von frühen Musikaufnahmen – vor allem
den Elementen in der Musik, die der Sprache nahe kommen.
Foto: Roland Schwerdtfeger
zurück